Februar 7, 2021

Lord Helmchen is´in da House!

Herzlich Willkommen zu einem neuen Blogeintrag.

Eigentlich wollte ich euch mit der Elektronik bespaßen, aber das dauert doch länger als gedacht. Auch wenn es anfangs so aussah, als hätte ich das Prinzip des „Codens“ verstanden, zeigte sich bei den ersten Gehversuchen mit dem Rasperry Pi ein ganz anderes Bild. Aber alles nach der Reihe.

Neverending Story erfolgreich doch beendet

Wie Ihr in den letzten Einträgen lesen konntet, machte mein Sidewinder X1, der mit der 0.4 Nozzle, doch erheblich Probleme. Da seitens Repetier es keine Abhilfe gab, musste ich selber tätig werden. Nach ein Paar Stunden war ich drauf und dran die Teil aus dem Fenster zu werfen oder alles nur noch über eine SD Karte zu drucken.

Aber nein… es klappte später dann doch.

Nachdem ich die USB Anschlüsse getauscht hatte, bekam der SX1 (0.4) eine dauerhafte Verbindung. Also keine Timeouts und Abbrüche mehr. Dafür zickte aber dann der SX1 (0.8) rum. Da der Ender 5+ problemlos läuft, wollte ich dort an den Port nicht ran. Musste aber trotzdem testweise die Ports tauschen, sowie die Webcam entfernen, was aber weiter Probleme verursachte. Daher seht Ihr auch in der aktuellen Übersicht so viele Druckabbrüche, gerade beim Ender 5+. Zurück auf den ursprünglichen Port war wieder alles in Ordnung. Diverse Recherchen bzgl Linux brachte auch keinen Erfolg, lag vielleicht auch daran, das ich es nicht wirklich verstanden habe. Daher versuchte ich es dröge mit einem Firmwareupdate auf Marlin 1.1.9 auf dem SX1 (0.4). Nachdem alles durch war und ich den Drucker nochmals neu eingestellt habe, laufen beide bisher ohne Verbindungsabbrüche. Daher freue ich mich demnächst endlich mit dem Drucken weitermachen zu können.

10 Stunden gedruckt, ohne Verbindungsabbrüche. Läuft wieder

Torso INCOMING

Ganz nebenbei hat der Ender5+ erfolgreich das erste Teil für den Torso gedruckt. Daher fehlen nur noch 76 Druckteile. Wird also eine längere Session werden.

Der erste Druck ist fertig. Ich habe nur noch keine Ahnung, wo das Ding hinkommt

Der Helm ist im Lack

Abgeklebt und fertig zum Besprühen

In meinem neuen YouTube Video seht Ihr die ganze Geschichte und Ablauf zu der Lackierung des Helms. Ich hatte über 3,5 Stunden Film- und Bildmaterial und musste es wirklich auf das nötigste reduzieren, sowie auch die Videos in 16facher Geschwindigkeit abspielen. Das hätte wirklich den Rahmen gesprengt.

Nachdem das Epoxid trocken war, nahm ich eine kurze „Fühlkontrolle“ durch, ob die Oberfläche glatt ist. Bis dahin „dachte“ ich, alles wäre in Ordnung und schleifte das Epoxid nochmals an, bevor der Primer zum Einsatz kam.

Nach knapp 2 Stunden Trocknungszeit, angegeben sind zwar 30 Minuten, aber sicher ist sicher, startete ich das Abkleben der einzelnen Bereiche.

Anschließend ging es mit den ersten Farbschichten los. Für mich war die Wartezeit dazwischen verdammt schlimm. Man möchte endlich weitermachen, muss aber warten bis die erste Schicht angetrocknet ist, bevor es an die 2. Schicht geht.

Da die Farbe verdammt gut deckt, benötigte ich von jeder Farbe nur 2 Schichten. Kritisch fand ich nur die Phasen zum entfernen des Kreppbandes. Hier hatte ich echt Bammel, das ich falsch geklebt oder die Fugen nicht richtig zugeklebt habe. Bis auf 2 minimale Striche, wo ich mich ca. um 1 mm verklebt habe und keine Farbe an der Stelle ist, war ich erfolgreich.

Dennoch kommt wieder das „ich denke das ich richtig geschliffen habe“ hoch. Man sieht doch an vielen Stellen den Übergang und die Stellen wo gespachtelt wurde. Da werde ich definitiv nochmal in die „Lehre“ müssen und das mehrfach üben.

Links oben und unten sieht man gut die Übergänge.

Daher drucke ich derzeit einen kleinen N7 Helm, auch in kleiner Vorfreude auf die kommende Mass Effect Legendary Edition, um das nochmals zu üben, bevor ich das nächste Teil schleife.

Aber egal wie es ist, ich bin stolz darauf es bis hier hin geschafft zu haben, auch wenn es nicht perfekt ist. 😉

Fertig!

Die Welt des Raspberry

Joa, viel vorgenommen und ich bin trotzdem noch dran. Egal wie schwer das Programmieren ist, gggggaaaaannnnnzzzzz langsam verstehe ich es. Zumindest denke ich das.

Ursprünglich war die Lösung der Sprachsteuerung das Programm Jarvis. Leider gab es eine Schwierigkeiten, welche auch nicht ausgemerzt werden konnten, und daher musste ich mich nach einer Lösung umschauen, die auf dem aktuellen Raspian laufen. Das Programm heißt Sopare und ja, es läuft sogar mit dem Bluetooth Headset, welches ich mir dafür besorgt habe.

Der Chinakracher läuft bisher. Mal sehen, wie er sich auch unter Lärm macht
Das Grundsetup

Ich verwende derzeit einen Rasperry Pi 3B mit dem aktuellen OS Kernel 5.4, dazu ein Waveshare 5 Zoll Monitor und eine USB Webcam. Leider scheint meine RPi Kamera defekt zu sein, weil ich keine Verbindung herstellen kann. Aber es läuft bisher auch so. Nur werde ich mich nach einem neuen Netzteil umsehen müssen, da ich bereits jetzt schon ein Versorgungsproblem bekommen habe.

Die ersten Versuche

Bisher habe ich es geschafft die Kamera zu laufen zu bekommen. Für die Profis bestimmt ein Kinderspiel, aber ich war da echt überfordert. Wenn Ihr auf Google nach Begriffen sucht wie „Raspberry Kamera Live Bild“ oder „RPi Kamerabild“, „Kamera aktivieren Raspberry“, usw. findet Ihr massig Tutorials, wie Ihr eurer Kamerabild per Motion übers Netz streamen könnt oder wie Ihr Live Fotos schießt. Aber so was einfaches wie „ich möchte mir nur ein Livestream meiner Kamera ansehen. Auf dem eigenen Pi, woran die Kamera auch angeschlossen ist. Also ohne speichern, ohne Internetstream oder sonstiges“. Gar nicht so einfach.

Über eine super Anleitung des Autors von Sopare war die Installation sehr easy. Auch die Ersteinrichtung hat funktioniert. Ich muss nur noch mit der Lautstärke in der Konfiguration spielen, weil die noch nicht so ganz getroffen habe. Entweder ist die so leise und man versteht das Kommando nicht oder so laut, das jedes Geräusch registriert wird. Im Video seht Ihr auch zwischendurch die Ausgabe „Test“. Das war mein gesprochenes Kommando, welches erkannt wurde.1

Ich kämpfe noch mit folgenden Problemen:

  1. Starten von Sopare als Service, bzw. Autostart. Da muss ich mich noch einlesen, weil ich hier nicht richtig vorwärts komme.
  2. Sopare vorbereiten. Ja, es gibt die Möglichkeit Sopare nur mit einem Triggerwort zu starten, sowas wie Alexa für Amazon. Für den Hulkbuster nehme ich „Veronica“, wie aus Age of Ultron. Diese Version des HB hat eigentlich in Endgame „Friday“ an Board. Da Sopare aber keine Sprachausgabe hat, wie auch Veronica, habe ich mich deshalb dafür entschieden.
  3. Skripte schreiben und mit den Kommandos verknüpfen. Das Verknüpfen scheint wirklich einfach zu sein. In den entsprechenden Ordner öffnet man das Kommando und gibt dort ein, welches Skript ausgeführt werden muss. Soweit alles ok. Aber wie schreibe ich Skripte? Da wird es auch noch einiges an Lehrstunden geben.

Das war es dann vorerst. Sobald es wieder Neuigkeiten gibt, werdet Ihr wie gewohnt über Facebook oder Instagram informiert.

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Habt Ihr eigentlich gesehen, das der Hulkbusterbau jetzt auch auf Instagram ist? Dort berichte ich auch über die kleinen Fortschritte, die hier nicht erwähnt werden. Schau doch mal rein:

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