November 15, 2020

Mehr Platz für alle!

Ok, Ihr habt lange nichts mehr von mir gehört, bzw. gelesen.

Es war in den letzten Wochen echt viel los und da zeigte sich doch, was ein gutes Zeitmanagement ausmacht. Zusätzlich ging mir das Filament aus und da die neue Bestellung jetzt „etwas“ größer ausfiel, war die Lieferzeit auch länger. Kann daran gelegen haben, dass ich diesesmal auch rotes Filament haben wollte, dies aber ausverkauft war.

Mittlerweile bin ich aber gut mit 2,2 Kg Rollen eingedeckt

Aber jetzt bin ich wieder da und es kann weitergehen!

Umzug und Erweiterung

Ich merkte ziemlich schnell wie sehr ich doch in meiner Bastelecke eingeschränkt bin. Zuerst wechselte ich in die Garage, was sich aber als, sagen wir mal, sehr supoptimal rausgestellt hat. In erster Linie wollte ich dort spachteln, schleifen und lackieren. Mit einem Auto im gleichen Raum kommt sowas irgendwie nicht gut. Also habe ich den hinteren Teil vom vorderen getrennt, damit der Fahrzeuglack nichts abbekommt. Aber dafür gab es dann keine ausreichende Luftzufuhr in meiner Lackierecke und somit half auch eine Maske nicht wirklich. Daher kam Plan B, ab in den Keller!

Der musste aber erstmal ausgeräumt, aussortiert und gereinigt werden. Den hinteren Teil vom Keller konnte ich für mich gewinnen und dort hatten wir aber allerhand Mist eingelagert, insbesondere alte Stücke von meinen Kindern.

Die ganze Prozedur hat doch relativ viel Zeit in Anspruch genommen, besonders die Streiterei was weg kann und „unbedingt“ da bleiben muss. Aber nun bin ich fertig und es kann weiter gehen.

Als bekennender Final Fantasy Fan muss man(n) ein Statement setzen. 😉

Damit die ganze Sache langsam mal Fahrt aufnimmt, habe ich mir am 11.11.2020 direkt einen zweiten SX1 geholt und kurz vorher noch einen gebrauchten Ender 3.

Am Rande: Der Ender kam hier total verranzt an. Deshalb denke ich war der auch so „günstig“. Nach dem säubern und neu einstellen, druckt der wahnsinnig gut, obwohl der stock ist. Ich war daher echt am Überlegen, mir den Ender 5 Plus zuzulegen. Wenn der auch solche guten Ausdrucke bringt wie der Ender 3, dann behalte ich das mal im Hinterkopf. Druckprofil ist das hinterlegte Standardprofil in Cura. Nur Layer geändert, sowie Flow und Temperatur nach TempTower.

Der Pi muss noch schön verstaut werden. Die Kamera hat alles im Blick.

Ich habe unten nun auch alles vernetzt. Der Strom ist über die WLAN Steckdosen geschaltet, welche auch Phillip in seinem Blog und unter FB empfohlen hat.

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Von denen bin ich total begeistert. Insbesondere über die Möglichkeit automatisiert die Steckdosen zu steuern und alles per App im Blick zu haben. Die Steckdosen sind bei mir so eingestellt, das die sich abschalten, sobald eine bestimmt Wattzahl oder mA unterschritten wird. Dazu habe ich jeden Drucker einmal eingeschaltet, 3 Minuten geschaut was die sich gem. App maximal ziehen und dementsprechend die Einstellung vorgenommen. Das ist auch so einfach, dass das echt jeder kann.

Ein Stecker ist mit meiner Steckdosenleiste von Brennstuhl verbunden.

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Hier habe ich mich gezielt für ein Master/Slave System entschieden. Die Überwachungskamera ist im Master angeschlossen und erst wenn die angeht, dann schalten sich auch die Steckdosen in Slave ein. Ziehe ich den Stecker der Kamera, gehen auch die Slavesteckdosen aus. Das ist für mich nochmal eine Spur mehr Sicherheit, da man den Keller auch nicht dauerhaft im Blick hat.

Als Kamera habe ich mich für ein günstiges WLAN Gerät entschieden.

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Es ist nichts besonderes, aber ich kann die Kamera über eine App steuern, muss nicht zwingend in der Cloud sein, speichern auf SD Karte ist möglich und die hat Nachtsicht. Ausserdem könnte man zur Not auch den Strom über eine Powerbank liefern. Also einfach, aber dennoch praktisch. Die Bilder sind auch nicht übel.

Kein Licht? Kein Problem!
Es ist sogar möglich Videos aufzunehmen und die direkt auf dem Smartphone, Tablet, PC zu speichern.

Im nächsten Monat kommt dann noch ein WLAN Rauchmelder dazu und ich bin (fast) glücklich.

Ich glaube einige denken bestimmt nun, ich würde mit der Sicherheit übertreiben. Ok, ich habe mir sogar einen Feuerlöscher besorgt. Aber mir ist dieses Vorgehen lieber, als wenn später die Bude doch auch irgendeinen dummen Grund brennt. Immerhin handelt es sich um einen Keller und dort hat man nicht so den Überblick wie Küche, Flur, etc.

Wie es nun weiter geht

Also der Keller zum drucken steht nun. Auf der anderen Seite des Kellers bin ich noch dran, weil ich dort die Ecke haben will, wo ich in Ruhe schleifen, schrauben und mit Epoxy arbeiten kann. Lackieren wird im Keller auch nicht gehen, aber da kommt noch eine andere Lösung.

Ich drucke nun gleichzeitig den Helm und das Schienenbein. Ursprünglich hatte ich mit PetG das Schienenbein angefangen, aber ab der Hälfte ist mir aufgefallen, dass die Toleranzen nicht stimmen. Ein Teil war komischerweise etwas niedriger als das andere. Damit passte alles nicht mehr. Daher drucke ich die derzeit nochmals neu.

Aber Ihr wisst ja, Fails gehören dazu. 🙂


Habt Ihr eigentlich gesehen, das der Hulkbusterbau jetzt auch auf Instagram ist? Dort berichte ich auch über die kleinen Fortschritte, die hier nicht erwähnt werden. Schau doch mal rein:

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